5 Fragen an: Michael Bielitza, Medienmanager

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Michael Bielitza lebt als Autor, Texter und Inhaber der Agentur elemente websolutions in Münster.
Michael Bielitza lebt als Autor, Texter, Medienmanager und Inhaber der Agentur elemente websolutions in Münster.

Er plant und organisiert. Er entwickelt und setzt um. Und das alles in der Medienbranche. Michael Bielitza kommt aus Münster und hat seine Berufung als Medienmanager gefunden. Im Gespräch mit uns erklärt er, warum er sich für diesen Berufszweig entschieden hat.

Michael Bielitza begann seine Laufbahn als Produktdesigner und erhielt zahlreiche Preise, darunter den Designpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, die Roter Punkt Auszeichnung für höchste Designqualität sowie den renommierten Bundespreis für Produktdesign. Ende der 90er Jahre entdeckte er sein Interesse für die digitale Welt und beschäftigt sich heute hauptberuflich mit Websites, Intranets und Social Media. Er lebt als Autor, Texter und Inhaber der Agentur elemente websolutions in Münster.

1Was gab den Ausschlag, dass Sie als Medienmanager tätig sind?

Zunächst einmal musste ich googeln, was ein Medienmanager überhaupt macht – und ob ich einer bin: „Medienmanager planen, organisieren und realisieren mediale Projekte, z.B. Websites, Multimedia-Anwendungen, Hörfunk- und Fernsehbeiträge oder Musikevents.“ Das passte. Allerdings bin ich diesen Bereich eher zufällig gekommen. Denn angefangen habe ich als Produktdesigner. Damals habe ich mich noch über ein Modem ins Internet eingewählt. Und meine Auftraggeber sagten sich: „Wenn der unsere Produkte gestalten kann, kann er doch auch gleich eine kleine Homepage für uns machen.“ Da ich das auch glaubte, habe ich ganz naiv angefangen, sozusagen nebenbei, Websites zu gestalten und umzusetzen. Und als das gut lief, habe ich den ersten Webentwickler angestellt und den Bereich nach und nach vergrößert. Mittlerweile arbeiten wir ausschließlich in der Online-Kommunikation.

2Was ist das Beste an Ihrem Beruf?

Das Beste ist auch gleichzeitig das Anstrengendste: Das Internet verändert sich jeden Tag. Das ist anspruchsvoll und fordernd – macht aber auch eine Menge Spaß.

3Was war das bis dato spannendste Projekt und warum?

Sehr spannend fand ich ein Projekt, bei dem wir Strom als regionales Produkt online vermarktet haben. Dazu haben wir sogar ein eigenes Brot beim Bäcker backen lassen.

4Welche Veränderungen wird es in Zukunft im Medienbereich geben?

Es verändert sich unheimlich viel und vor allem unheimlich schnell. Websites werden weiter an Wichtigkeit verlieren, wenn sie nur in eine Richtung kommunizieren. Ein Beispiel: wenn ich mich heute auf einer Website über ein Bus-Abo für den Nahverkehr informieren möchte, will ich nicht einen langen Text lesen, sondern mit Hilfe eines Online-Tools schnell und unkompliziert checken, was für mich ganz persönlich, bei meinem Fahrverhalten günstiger ist: mein eigenes Auto oder das Bus-Abo. Und ich möchte dazu vielleicht auch noch erfahren, was besser für die Umwelt ist. Die Zeit der „Visitenkarten-Websites“ ist ja sowie schon lange vorbei.

5Welchen Tipp geben Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg?

Nimm dir abends nicht zu viel vor.


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Patrick Schöwe hat "International Marketing" studiert und war mehrere Jahre in einem Handelsunternehmen als Eventmanager und später als Manager für neue Medien und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Danach war er für ein Jahr als Blogger auf Weltreise. Beim IST ist er für die Bereiche Marketing, Pressearbeit, Messeorganisation und den Blog der IST-Hochschule zuständig.

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