Als Schiedsrichter Karriere machen

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Als Schiedsrichter kann ich zu einem besseren Spiel beitragen.
Als Schiedsrichter kann ich zu einem besseren Spiel beitragen.

Meine Karriere als Schiedsrichter begann im Alter von 14 Jahren. Mir war es immer wichtig, die „andere Seite“ kennenzulernen, da ich bereits selbst seit meinem 4. Lebensjahr Fußball spiele. Zudem bin ich der festen Überzeugung, dass ein guter Schiedsrichter wesentlich zu einem besseren Spiel beitragen kann. Heute ist ein Schiedsrichter weitaus mehr, als nur ein Richter auf dem Feld. Er übernimmt die Funktion eines Spielmanagers, eines Koordinators, ähnlich wie ein Projektleiter einer Firma. Dabei sind die Aufgaben und Kompetenzen unlängst gestiegen. Ein moderner Schiedsrichter läuft ca. 12 Kilometer pro Spiel, trifft dabei 200 Entscheidungen und wendet währenddessen mehr als 120 Seiten der Regelkenntnisse an. Weiterhin vermittelt er zwischen 22 Charakteren auf dem Spielfeld und weiteren Mannschaftsoffiziellen und Funktionären abseits des Platzes. Aus meiner Sicht ist es jedoch das wichtigste, dass ich als Schiedsrichter denke wie ein Spieler. Nur wer selbst weiß wie sich ein Zweikampf anfühlt und dies auch den Spielern vermitteln kann, wird akzeptiert. Daher bezeichne ich mich auch selbst viel lieber als „Fußballer“!

Einige der hierfür benötigten Kompetenzen erlernte ich parallel zur Schiedsrichterei bereits in meinem früheren Beruf als Industriekaufmann. Dabei sammelte ich insgesamt 7 Jahre Berufserfahrung in der Automobilbranche, u.a. als Vertriebsingenieur. Dennoch war mir „schon immer klar“, dass meine persönliche Karriere in der Sportbranche liegt. Daher habe ich mich 2016 dazu entschlossen den Job zu wechseln und den Bachelor-Studiengang Sportbusiness Management zu studieren. Die IST-Hochschule für Management bietet mir hierbei den perfekten Rahmen meine aktive Schiedsrichterkarriere in Verbindung mit ganz praxisnahem Wissen zu kombinieren. Da der Aufwand als Schiedsrichter im Profibereich sehr hoch ist, bietet mir das Fernstudium die Gelegenheit so flexibel wie nötig zu studieren. Neben täglichem Training, Videoanalysen, Stützpunkten, Leistungsprüfungen etc. kann ich meine Lerneinheiten an meinen Einsatzplan anpassen und entsprechend planen. Dabei betrachte ich das Studium aus verschiedenen Perspektiven, immer stets unter dem Grundsatz der Ganzheitlichkeit eines Sportlers.

Als Schiedsrichter im Einsatz in der 3. Bundesliga.
Als Schiedsrichter im Einsatz in der 3. Bundesliga.

Zum einen ist es mir ein Helfer für meine aktuelle aktive Karriere. Durch die Vermittlung der sportspezifischen Schwerpunkte werde ich selbst zum Fachmann, der sich nicht nur auf dem Platz, sondern über die Begrenzungslinien hinweg auskennt und somit das Spiel und die Branche noch besser versteht. Diese Fachkompetenzen werden mir dabei helfen mein großes Ziel „1. Bundesliga“ zu erreichen!

Außerdem möchte ich dem Sport während der Schiedsrichter-Karriere, aber vor allem auch danach erhalten bleiben und zukünftig selbst gerne die Rolle eines „Sportmanagers“ übernehmen. In welcher Funktion auch immer, kann ich jetzt noch nicht abschätzen und hängt sicherlich auch von der eigenen Karriere ab. Mit einem Bachelor- und ggf. noch Master-Abschluss an der IST-Hochschule für Management sind die Voraussetzungen hierzu bestens gegeben!

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Nicolas Winter studiert seit Oktober 2016 an der IST-Hochschule für Management den Bachelor-Studiengang Sportbusiness Management. Neben seiner Tätigkeit als Student ist er Schiedsrichter beim Deutschen Fußballbund. Seit der Saison 16/17 leitet er Spiele der 3. Liga und ist als Schiedsrichterassistent und 4. Offizieller in der 2. Bundesliga im Einsatz.

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